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Fresenius: HELIOS übernimmt Mehrheit am Katholischen Klinikum Duisburg


31.10.2011
aktiencheck.de

Bad Homburg (aktiencheck.de AG) - Die zum Gesundheitskonzern Fresenius SE (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) gehörende HELIOS Kliniken GmbH hat ihre Marktposition als größter privater Klinikträger in Nordrhein-Westfalen weiter ausgebaut.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wurde eine Vereinbarung zur Übernahme von 51 Prozent der Anteile am Katholischen Klinikum Duisburg (KKD) geschlossen. Wie es weiter heißt, werden die restlichen Anteile zukünftig von einer gemeinsamen Gesellschaft des Bistums Essen und der kirchlichen St. Elisabeth GmbH gehalten.


Zum KKD gehören ein Akutkrankenhaus der Maximalversorgung, das an vier Standorten in Duisburg mit insgesamt 1.034 Betten Patienten versorgt, sowie eine Rehabilitationsklinik mit 220 Betten. Darüber hinaus betreibt das KKD zwei Alten- und Pflegeheime. Im Jahr 2010 wurden in den Kliniken des KKD rund 30.000 Patienten stationär behandelt, davon rund 26.500 im Akutbereich. Das KKD beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2010 einen Gesamtumsatz von rund 134 Mio. Euro.

HELIOS wird die Abteilungen der Akutklinik künftig an zwei Standorten zusammenführen. Das Unternehmen wird zu diesem Zweck über einen Zeitraum von fünf Jahren rund 176 Mio. Euro in zwei Klinikneubauten investieren. Außerdem wird HELIOS an beiden Klinikstandorten medizinisch vollständig aufgestellte Akutkrankenhäuser entwickeln, von denen jedes für sich eine vollumfängliche Patientenversorgung mit ergänzenden neuen Schwerpunkten anbieten wird.

HELIOS ist eigenen Angaben zufolge in Nordrhein-Westfalen bereits mit zehn Akutkliniken vertreten, darunter die Krankenhäuser der Maximalversorgung in Wuppertal und in Krefeld. Der Kauf bedarf noch der Zustimmung des Bundeskartellamtes. HELIOS erwartet den Abschluss der Transaktion im ersten Quartal 2012. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Aktie von Fresenius verliert derzeit 0,61 Prozent auf 71,69 Euro.
(31.10.2011/ac/n/d)



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